haltungsprobleme, koordinationsstörungen

Stört es dich, dass du eher gebückt durch die Gegend läufst? Oder bemerkst du an dir hängende Schultern, ständiges abknicken des Kopfes nach hinten oder eine ungleiche Hüftausrichtung? Hast du körperliche Beschwerden aufgrund deiner eher instabilen oder einseitigen Haltung? Leidest du unter Korrdinationsproblemen? Stolperst vermehrt oder fühlst dich bei Dingen, die dein Gleichgewicht verlangen, eher unsicher und wackelig?

Möchtest du auch auf körperlicher Ebene wieder eine stabile, starke Mitte? Wünschst du dir eine aufrechte und flexible Haltung? Möchtest du an deiner Beweglichkeit und Stabilität arbeiten? Kinesiologie - die Lehre der Bewegung. Bewegung ist unser Lebenselixier - lass dich überraschen, zu welchen Veränderungen dein Bewegungsapparat fähig ist!



ungünstige Einflüsse auf die haltung und den bewegungsapparat

Sitzende Lebensweise: Langanhaltendes Sitzen, insbesondere in einer schlechten Haltung, kann zu Haltungsproblemen führen. Vor allem der Hüftbeugemuskel ist so ständig in Anspannung und löst oftmals Schmerzen im Lendenbereich aus.

Bewegungsmangel: Ein Mangel an regelmäßiger Bewegung und körperlicher Aktivität (wie Ausdauersportarten, gezieltes Muskelaufbautraining und Dehntraining für die Beweglichkeit,) schwächt die Muskulatur und beeinträchtigt die Haltung.

Fehlende ergonomische Unterstützung: Arbeitsplatz- oder Möbelanordnungen, die keine ergonomische Unterstützung bieten, können zu Haltungsproblemen beitragen.

Schwache Muskulatur: Eine unzureichend entwickelte oder geschwächte Muskulatur, insbesondere im Rücken- und Bauchbereich, kann einen Einfluss auf unsere Haltung haben, sowie die nötige Stabilität nicht gewährleisten.

Übergewicht: Zuviel Gewicht kann die Belastung der Wirbelsäule erhöhen und zu Haltungsproblemen führen.

Stress und psychische Belastung: Psychischer Stress kann zu Verspannungen und einer veränderten Haltung führen. Stressgefühle, wie Angst, Trauer, Wut, Scham, Verzweiflung usw haben grossen Einfluss auf unsere Muskelspannungen!

Genetische Faktoren: Angeborene Anomalien oder genetische Veranlagungen können die Entwicklung einer gesunden Haltung beeinflussen. Ah, er geht wie der Papa, schau! 

Verletzungen: Frühere Verletzungen, insbesondere an der Wirbelsäule oder an Gelenken, können langfristige Auswirkungen auf die Haltung haben. Schmerzzustände haben eine Schonhaltung zur Folge und begünstigen wiederum Verspannungen.

Schlechte Schlafgewohnheiten: Eine ungünstige Schlafposition oder eine unzureichende Schlafqualität können zu Verspannungen und einer schlechten Haltung beitragen.

Schlechte Schuhwahl: Das Tragen ungeeigneter Schuhe oder hoher Absätze kann die Körperhaltung beeinflussen und zu Problemen führen. High-heels sind nicht tabu, nur das ständige Tragen von Absätzen ist nicht förderlich.

mögliche ursachen für koordinationsstörungen

Muskelungleichgewichte: Ungleichgewichte in der Muskelstärke oder -länge können zu einer verminderten Koordination und Kontrolle über Bewegungen führen.

Gelenkinstabilität: Instabile Gelenke, sei es aufgrund von Verletzungen, Bänderdehnungen oder anderen Ursachen, können die Fähigkeit beeinträchtigen, Bewegungen präzise zu steuern.

Arthrose: Diese degenerative Gelenkerkrankung kann zu Schmerzen, Steifheit und einer verminderten Beweglichkeit führen, was sich negativ auf die Koordination auswirken kann.

Wirbelsäulenprobleme: Rückenbeschwerden oder Bandscheibenvorfälle können die Nervenbahnen beeinträchtigen, die für die Koordination von Bewegungen verantwortlich sind, und zu Problemen führen.

Muskuloskelettale Verletzungen: Frühere Verletzungen wie Muskelrisse, Knochenbrüche oder Verrenkungen können die Funktion und Beweglichkeit des Bewegungsapparats beeinträchtigen und somit auch die Koordination stören.

Schwindel: als harmlose, aber unangenehme Reaktion auf starke Verspannungen, Hormonschwankungen, Dehydration, Hunger, Müdigkeit, Stress und Angst.

 

Wichtig ist zu erwähnen, dass mögliche medizinische Erkrankungen, die zu Koordinationsstörungen führen können, wie z.B.

neurologische Erkrankungen, Innenohrerkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten usw. ausgeschlossen werden müssen.